Schweizer Online Casinos: Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

Jedes Schweizer Online-Casinos bietet eine Vielzahl an Zahlungsmethoden für Ein- und Auszahlungen. Seien es Kreditkarten, E-Wallets oder Prepaidkarten – jede Bezahlmethode hat naturgemäß ihre Vor- und Nachteile. Wir haben uns die verfügbaren Online-Casino-Bezahlmethoden angeschaut und bewertet.

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Apple Pay

Apple Pay wurde 2014 in den USA als Antwort auf Google Pay eingeführt. Seitdem haben Apple-Nutzer die Möglichkeit, mittels iPhone, iPad, Mac oder Apple Watch zu bezahlen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Der Nutzer muss seine Kredit- oder Debitkartendaten nur auf dem Apple-Gerät speichern. Die Zahlung wird dann mittels Fingerabdruck oder per Gesichtserkennung bestätigt und dann mithilfe eines einmaligen Zahlungs-Token abgewickelt.

Einer der Hauptvorteile von Apple Pay in Online-Casinos ist, neben der Geschwindigkeit der Zahlungsabwicklung in Echtzeit, vor allem das hohe Sicherheitslevel. Durch die Verwendung des Zahlungstoken wird Betrug oder der Diebstahl der Identität massiv erschwert. Darüber hinaus wird durch die Nutzung von Fingerabdruck oder Gesichtserkennung eine zusätzliche Sicherheitsebene eingefügt.

Der einzige Nachteil besteht in der Verfügbarkeit: Nicht alle Schweizer Online-Casinos akzeptieren Zahlungen mit Apple Pay. Wir gehen aber davon aus, dass sich das im Laufe der Zeit stetig verbessert.

Google Pay

Google Pay (oder Google Wallet), ist 2011 an den Start gegangene digitale Geldbörse und ein Online-Zahlungssystem. Ursprünglich diente sie dazu, um Kredit- und Debitkarteninformationen sowie Informationen zu Kundenkarten an einem Ort zu speichern und leichter abrufen zu können.

Mittlerweile ermöglicht es Google Pay auch, mit dem Handy Zahlungen zu tätigen und Geld an andere Nutzer zu überweisen, indem sie ihre Email oder Telefonnummer angeben. Die Vorteile sind ähnlich gestaltet wie bei Apple Pay: Die Zahlungen sind schnell und durch das Nutzen eines Tokens und biometrischer Authentifizierung ist die Angelegenheit sehr sicher. Allerdings akzeptieren noch nicht viele Schweizer Online Casinos Google Pay.

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Paysafecard

Die Paysafecard ist die wahrscheinlich bekannteste Prepaid-Karte im mitteleuropäischen Raum. Sie ermöglicht es ihren Nutzern seit dem Jahr 2000, Online-Einkäufe und -Transaktionen durchzuführen, ohne dass persönliche Daten preisgegeben werden müssen.

Die Funktionsweise ist dabei denkbar einfach: Die Nutzer erwerben eine Karte mit dem gewünschten Guthaben in teilnehmenden Geschäften (beispielsweise Tankstellen), welches dann online zur Bezahlung verwendet werden kann. Der Wert der Karte reicht dabei in der Regel von 10 CHF bis 100 CHF. Die Karte ist mit einer 16-stelligen PIN versehen, mit der die Transaktion durchgeführt wird.

Grundsätzlich gehen Einzahlungen im Online-Casino mit der Paysafecard praktisch in Echtzeit über die Bühne. Zudem ist die Karte vorausbezahlt und benötigt keine persönlichen oder finanziellen Information: Die Anonymität wird von vielen Kunden von Glücksspielbetreibern sehr geschätzt.

Die Nachteile liegen auf der Hand: Die Paysafecard kann nur für Einzahlungen, nicht aber für Auszahlungen verwendet werden. Wenn die Paysafecard oder der PIN verloren geht, ist das Geld zudem futsch – es kann nicht im Nachhinein wiederhergestellt werden.

Kreditkarte

Schon seit den 1950er Jahren kann man sich mithilfe von Kreditkarten Geld leihen, um Einkäufe zu bezahlen oder Bargeld zu erhalten. Die Rechnung wird dann in der Regel am Monatsende beglichen. Die gängigsten Kreditkarten in Europa sind Visa und Mastercard und praktisch alle Schweizer Online-Casinos akzeptieren sie als Zahlungsmittel.

Bei der Zahlung müssen lediglich die Kartendaten angegeben werden: Kartennummer, das Gültigkeitsdatum und der CVV-Code. Sobald die Angaben übermittelt wurden, bearbeitet das Finanzinstitut die Transaktion und der Betrag wird vom Kreditkartenkonto an das Casino überwiesen.

Die Stärken der Einzahlung per Kreditkarte ist die Schnelligkeit der Transaktion. Zudem bieten sie ein gewisses Maß an Schutz, weil der Kunde die Zahlung anfechten kann, wenn es Probleme gibt.

Der Hauptnachteil liegt darin, dass die Verwendung von Kreditkarten für Einzahlungen in Online-Casinos zu exzessivem Spielen und hohen Schulden führen kann.

PostFinance

PostFinance ist ein Online-Bezahldienst des nationalen Postdienstes der Schweiz: Er wurde in den 1990er Jahren entwickelt, um den potentiellen Kundenkreis zu erhöhen, da zu dieser Zeit die Mehrzahl der Schweizer im ländlichen Raum wohnte und keinen oder nur einen erschwerten Zugang zu Banken und Finanzdienstleistern hatte.

Die Funktionsweise ist relativ einfach: Kunden müssen lediglich ein Konto bei PostFinance eröffnen und können damit Online-Zahlungen tätigen und Geld überweisen. Einer der Hauptvorteile von PostFinance ist die Schnelligkeit. Eine Einzahlung im Online-Casino läuft praktisch in Echtzeit ab und unterscheidet sich damit nicht von deutlich moderneren Zahlungsoptionen wie Apple Pay. Die Kunden müssen beim Bezahlen auch keine sensiblen Finanzdaten angeben. Außerdem ist der Dienst – im Gegensatz etwa zur Paysafecard – auch für Auszahlungen im Online-Casino nutzbar. Zu guter Letzt ist das Sicherheitslevel sehr hoch, weil es kaum ein Institut geben dürfte, das etablierter und vertrauenswürdiger ist als die Schweizer Post.

PostFinance ist für Schweizer die wahrscheinlich beste Zahlungsmethode, weil sie praktisch keinen Nachteil hat: Alle Schweizer Casinos haben sie im Programm.

Twint

Bei TWINT handelt es sich um eine Schweizer App für mobiles Bezahlen, die von den Schweizer Banken 2013 als Reaktion auf die wachsende Popularität von digitalen Wallets wie Apple Pay oder Google Pay eingeführt wurde.

Kunden müssen zum Bezahlen lediglich ihr Bankkonto bzw. die Kreditkarte mit der App verknüpfen und können danach Zahlungen entweder durch einen QR-Code oder durch die Eingabe einer Telefonnummer durchführen. durch Scannen eines QR-Codes oder durch Eingabe einer Telefonnummer vornehmen. Ein extrem populäres Feature besteht außerdem darin, Geld an andere TWINT-Nutzer senden zu können. Damit ist der Dienst beispielsweise vergleichbar mit Mobilepay aus Dänemark.

Der einzige Nachteil von TWINT ist die Tatsache, dass noch nicht alle Casinos Zahlungen mit der App akzeptieren: Wir haben eine Übersicht erstellt, welche Casinos derzeit TWINT akzeptieren.

Neteller & Skrill

Wir haben die beiden E-Wallets Neteller und Skrill zusammengefasst, weil beide eine praktisch identische Funktionsweise besitzen und fast zeitgleich an den Start gingen (1999 vs 2001). Populär sind beide Anbieter vor allem deshalb, weil die Nutzer damit Geld auf das Casino-Konto ein- oder auszahlen können, ohne dass die Behörden etwas davon mitbekommen.

Nutzer müssen nur ein Neteller- bzw. Skrill Konto eröffnen, mit dem Bankkonto oder Kreditkarte verbinden und können danach ihren Zahlungsverkehr bei allen Plattformen durchführen, die die beiden E-Wallets akzeptieren.

Der einzige Nachteil: Nicht alle Schweizer Casinos erlauben einen solchen Zahlungsverkehr.

EC-Karte

Auch die gute alte EC-Karte kann für den Zahlungsverkehr im Casino verwendet werden. Die Debitkarte existiert seit den früher 1990er Jahren mit dem Ziel, den Zahlungsverkehr weniger abhängig von Bargeld und Schecks zu machen. Die EC-Karte ist direkt mit dem Bankkonto verknüpft und dient zum Abheben an Geldautomaten ebenso wie zum Bezahlen überall dort, wo das Maestro-Logo sichtbar ist – unter anderem auch in Online-Casinos.

Die EC-Kartenzahlung ist schnell, sicher und es kann kein Geld ausgegeben werden, das nicht auch auf dem Kundenkonto vorhanden ist. Ein Überziehen wie bei Kreditkarten ist damit nicht möglich. Einziger Nachteil wie bei vielen anderen hier aufgeführten Casino-Zahlungsmethoden ist aber auch hier, dass nicht alle Schweizer Spielbanken die EC-Karte für Echtgeldtransaktionen akzeptieren.

Banküberweisung

Der Klassiker unter den Zahlungsmethoden ist die altehrwürdige Banküberweisung. Es gibt sie seit dem späten 18. Jahrhundert und ähnlich lange dauert leider auch der Transfer auf das Casino-Konto. Der Ablauf ist zäh: Der Absender teilt zunächst die Kontodaten des Empfängers mit seiner Bank (IBAN, Swift, etc.). Danach schickt die Bank den Betrag an die Bank des Empfängers, die wiederum den Betrag dem Empfängerkonto gutschreibt.

Das ist natürlich alles extrem zuverlässig und sicher. Es dauert aber viel zu lange, wenn der Kunde im Grunde direkt Geld auf sein Casino-Konto überweisen will. Zudem läuft der ganze Vorgang nicht immer gebührenfrei ab. In unserer Bewertung der besten Zahlungsmethoden in Schweizer Online Casinos ist die Banküberweisung daher einsamer Letzter.